Sulawesi 2004



Am 27. Feb. um 5.00 Uhr ging die Fahrt los. Zunächst erst einmal mit dem Auto bis nach Frankfurt und dann mit Singapur Airlines über Singapur nach Manado. Nach etwa 24 Stunden auf den Beinen noch etwa eine Stunde Auto fahren und dann waren wir endlich im Murex Dive Resort angekommen. Nach der Begrüßung durch den Besitzer Denny konnten wir dann unsere Bungalows beziehen. Die Anlage ist ganz nett aufgebaut, zwischen den Bungalows sind reichlich Pflanzen bzw. Fischteiche. Eine Kiste für zwei Tauchausrüstungen steht bereits auf der Terrasse. Am Sonntag hieß es dann endlich ab zum Tauchen. Die Farbenpracht und Kleinfische in den Bunaken ist absolut umwerfend. Man braucht schon ein gutes Auge, um die vielen kleinen Lebewesen unter Wasser zu sehen oder man hat einfach, so wie wir, einen klasse Guide. Kennedy hat einen Blick für viele verschiedene Arten von Fischen, wie z. B. Geisterpfeifenfische, Zwergseepferdchen, Schnepfenpfeifenfische, Schaukelfische und und und. Trotz der starken Strömung gab es keine Großfische. Wer Seepferdchen mag, der ist in Sulawesi gut aufgehoben. Dort findet man die verschiedensten Arten, vom gewöhnlichen Seepferdchen bis zum Zwergseepferdchen. Clownsfische ebenso in verschieden Varianten. Und die Farben der Korallen sind einfach umwerfend. An manchen Tauchplätzen konnte man sagen „so viel Sand und keine Förmchen“. Im ersten Moment dachten wir, was soll das, aber man kann sich nicht vorstellen, wie viele verschiedene Fischarten man selbst bei einem einstündigen Tauchgang nur über Sand sieht. Tauchen in den Bunaken ist was für Anfänger und auch für diejenigen, die gern Tieftauchgänge unternehmen. Aber auch Schnorchler kommen auf Ihre Kosten. Wer jedoch nicht nur tauchen möchte, der kann auch Landtouren unternehmen. Zum Beispiel die Vulkane besichtigen oder eine Dschungeltour. Einer der Vulkan beispielsweise spukt so in der Regel alle drei bis vier Monate, deshalb ist der Sand auch nicht weiß sondern schwarz. Der Vulkan, den wir besichtigten war jedoch das letzte Mal vor 80 Jahren aktiv. Der Aufstieg zum Vulkan war interessant. Ohne Führer wären wir mit Sicherheit nicht oben angekommen. Am Vulkanrand, merkte man aber allein an dem Schwefelgeruch, dass man sich wirklich auf einem Vulkan befindet.

Eigentlich wollten wir nach der Vulkantour noch eine kleine Dschungeltour unternehmen, aber, wie so oft in der zweiten Woche, fing es wieder einmal an Backsteine zu regnen. Zumindest haben wir so lange gewartet, bis wir die kleinen Monkeys sehen konnten, aber mehr war leider nicht möglich. Was man aber auch mal mitgemacht haben muss, ist Bus zu fahren. An den Straßenrand stellen und einfach warten (auf keinen Fall weiter laufen und denken irgendwann hält trotzdem einer). Es dauert nicht lange, dann hält ein Bus und nimmt dich mit. Drinnen Platz für eigentlich sechs Personen, aber es geht schon mal mit mehr. Nur muss man spätestens dann aussteigen, wenn alle anderen draußen, denn dann ist dort Endstation und es geht wieder zurück. Ich muss sagen, Indonesien ist ein interessantes Land, nur haben wir wetterbedingt leider nur die eine Tour unternehmen können und somit mehr von der Unterwasserwelt gesehen.

Hier sind ein paar Bilder:

Sulawesi 2004